Dieser Artikel beschreibt, wie Sie Geräte über verschiedene Protokolle mit Disk verbinden. Wenn Sie die Benutzer des Dienstes verwalten möchten, folgen Sie der Anleitung Disk – Benutzer.
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Wie Sie die Zugangsdaten erhalten
- Wie Sie Disk verbinden über:
- Häufig gestellte Fragen
Zugangsdaten
Der Dienst Disk kann je nach gewählter Variante 1–5 Benutzer haben. Den ersten (Haupt-)Benutzer legt das System automatisch an und sendet die Zugangsdaten per E-Mail an die Rechnungsadresse des Dienstes.
Die Zugangsdaten finden Sie auch in der Kundenadministration in den Details des Dienstes. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Melden Sie sich an: Kundenadministration ⧉.
- Wählen Sie im oberen Menü Server services Disk.
- Wählen Sie aus der Liste den Server aus, dessen Daten Sie ermitteln möchten.
Für die Anmeldung benötigen Sie diese Angaben:
- Serveradresse: Die Adresse finden Sie in der Tabelle Technical information in den Details von Disk.
- Benutzername: Diesen finden Sie in der Tabelle WEDOS Disk users.
- Password: Wenn Sie es nicht kennen, ändern Sie es gemäß der Anleitung Disk – Benutzer.

Wenn Sie weitere Benutzer anlegen oder das Passwort des Hauptkontos ändern möchten, folgen Sie der Anleitung Disk – Benutzer.
Disk über FTP verbinden
Um Disk über FTP zu verbinden, können Sie einen beliebigen FTP-Client verwenden, alternativ auch WebFTP ⧉ direkt im Browser. Wir empfehlen die verschlüsselte Variante FTPS (SSL), genauer explizites SSL (FTPES): Dabei verbindet sich der FTP-Client mit Port 21 und wechselt anschließend in den verschlüsselten Modus.

Weitere Informationen zur Verbindung mit Disk über FTP finden Sie im Artikel FTP – Anmeldung.
Disk über rSync verbinden
Das Protokoll rsync dient zur Synchronisierung von Dateien zwischen zwei Speicherorten – es vergleicht das Quell- und das Zielverzeichnis und überträgt nur die Unterschiede. Das Tool ist in der Regel in allen Linux-Distributionen verfügbar und kann auch unter Windows verwendet werden. Es gibt grafische Oberflächen für das Tool, es lässt sich aber auch über die Kommandozeile bedienen.
Die Verbindung über rSync ist nicht verschlüsselt!
Geben Sie die Adresse des Speicherplatzes in folgender Form an:
rsync://benutzer@server/benutzer/pfad
Disk über SMB (CIFS) verbinden
SMB (auch CIFS genannt) ist ein Protokoll für den gemeinsamen Dateizugriff, vor allem zwischen Computern mit dem Betriebssystem Windows (Netzlaufwerke).
Die Verbindung über SMB hat einige Einschränkungen:
- Die Kommunikation über das SMB-Protokoll ist nicht verschlüsselt.
- Leistung und Geschwindigkeit hängen stark von der Qualität der Internetverbindung ab; bei größerer Entfernung (zwischen Ihrem PC und dem Server) nimmt die Nutzbarkeit ab. Geeignet ist diese Methode vor allem für die Sicherung von Windows-Servern.
- Einige Internetanbieter blockieren die Ports des SMB-Protokolls.
- Die Kommunikation über das SMB-Protokoll wird häufig von Firewalls blockiert (TCP-Ports 139 und 445).
Häufig gestellte Fragen
Welche Art der Verbindung ist die beste?
Das hängt davon ab, was Sie tun möchten: Für die normale Arbeit mit Dateien empfehlen wir FTP, für die übliche Sicherung FTP oder rSync und für die Sicherung von Windows-Servern SMB.
Wie gehe ich bei Problemen mit der FTP-Verbindung vor?
Eine Anleitung zur Behebung von FTP-Problemen finden Sie im Artikel FTP – Problemlösung.
Gibt es Anleitungen zur Verwendung von rSync und SMB?
Weitere Informationen zu rSync finden Sie in der Dokumentation ⧉ (externe Anleitung) oder in den Community-Anleitungen Verschlüsselte rSync-Verbindung ⧉ und Sicherung von FTP-Webhosting mit rsync ⧉.
Eine Community-Anleitung zur Verbindung von Disk über SMB von verschiedenen Betriebssystemen aus und zur Einrichtung einer verschlüsselten Verbindung finden Sie im Artikel Disk – Verbindung über SMB/CIFS ⧉.